1. Ziele des Wettbewerbs
Kultur und Forschung sind wichtige Voraussetzungen für die geistige und soziale Entwicklung einer Gesellschaft. Da der kleinste der Gesellschaft aus den Individuen bestehen, ist es wichtig diese bei der Entwicklung zu unterstützen. Im Zuge des gesellschaftlichen Wandels sind alternative Lernmethoden immer wichtiger geworden. Am besten lernt man durch eigenes Erleben und Beobachten, kurz: durch Experimentieren. Ein Experiment sorgt bei Schülern für Spannung, wodurch ihre Neugier geweckt und ihre Motivation zum Lernen gesteigert wird. Um diesen motivierenden Aspekt auszunutzen und Schüler zu besseren schulischen Leistungen zu verhelfen, das Selbstwertgefühl zu steigern und ein Erfolgsgefühl zu vermitteln, veranstaltet der Verein in Zusammenarbeit mit dem Altonaer Museum für Kunst und Kulturgeschichte den 3. Wissenschaftswettbewerb. Die Wissenschaftsgruppen führen Ihre Ergebnisse einer Jury vor, die die besten drei Präsentationen mit einem Preis auszeichnen werden.
Der Wettbewerb soll Schülerinnen ermutigen Experimente aus den Bereichen Mathe, Physik, Chemie, Biologie und Technik oder in verwandten Bereichen vorzuführen. Durch den Wettbewerb soll bei den Schülern das neugierige Hinterfragen, das Nachforschen, das strukturierte Arbeiten und die kreative Umsetzung von Ideen und Erkenntnissen gefördert werden, und damit das Interesse für Wissenschaft und Forschung auch in Hinblick auf ein Universitätsstudium geweckt werden.
Zusammenfassend kann man die Ziele, die durch diese Veranstaltung verfolgt werden, folgend auflisten:
-
in der Theorie erworbenes Wissen praxisnah umzusetzen und damit ihr Lernbereitschaft zu erhöhen
-
Schüler sollen Verantwortung übernehmen
-
die Wichtigkeit der Wissenschaft betonen und Schüler für die Wissenschaft begeistern
-
Freizeit von Schülern in einer angenehmen Atmosphäre mit Wissenschaft füllen und Forschung als eine spannende Erlebniswelt wahrnehmen
-
die Schüler sollen komplexe Sachverhalte eigenständig und im Dialog erklären
-
Förderung der Kommunikationsfähigkeiten der Schüler durch Gruppenarbeit
-
durch gemeinsame Projektentwicklung die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler stärken
-
auch Eltern für die Wissenschaft begeistern, so dass diese ihre Kinder mehr in dieser Angelegenheit unterstützen
Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche mit Wohnsitz in Hamburg sowie SchülerInnen einer Schule mit Sitz in Hamburg, die mindestens die 5. Klasse besuchen. Die Arbeiten müssen in Deutsch eingereicht werden. Ein Projekt muss als Gruppenarbeit mit bis zu 3 Personen eingereicht werden. Alle Teilnehmer einer Gruppe müssen dieselbe Jahrgangsstufe besuchen. Von einer Gruppe können maximal 1 Projekt angemeldet werden. Für jede Gruppe muss ein/e GruppensprecherIn bestimmt werden, der/die die Verantwortung für das Projekt übernimmt. Bei Jugendlichen unter 18 unterschreibt ein Elternteil die Anmeldung zum Wettbewerb. Zusätzlich muss bei Jugendlichen unter 18 Jahren ein Betreuer benannt werde, der die Gruppe während der gesamten Vorbereitungs- und Wettbewerbsphase betreut.
Zulässig sind Projekte in folgenden und ähnlichen Fachgebieten: Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Technik. Projekte, welche mehrere dieser Bereiche umfassen, sind auch erlaubt. Ausgeschlossen sind Arbeiten, welche gegen das wissenschaftliche Ethos verstoßen (z.B. das Nicht-Beachten der Tier-, Natur- und Artenschutzgesetze, Programmieren von Gewalt verherrlichenden oder rassistischen Spielen), oder welche die Durchführenden bzw. Dritte gefährden. Ausgeschlossen sind außerdem Arbeiten, die bei ähnlichen Jugendwettbewerben bereits in vergangenen Jahren eingereicht worden sind. Jeder Teilnehmer hat eine Teilnahmegebühr von 10€ dem Veranstalter bis zum 28.02.2010 zu entrichten. Die Veranstalter übernehmen keinerlei Verantwortung für eventuelle teilnahmebedingte Risiken, Schäden oder Kosten. Die für den Wettbewerb eingereichten Unterlagen, für die der TeilnehmerInnen die volle Verantwortung übernehmen, werden nicht rückerstattet.
Mit der Teilnahme am Wettbewerb überlassen die TeilnehmerInnen das eingereichte Material kostenlos den Organisatoren des Wettbewerbs unter Ausschluss aller zukünftigen Forderungen. Diesen steht es frei, die Wettbewerbsbeiträge zu Zwecken der Werbung zu nutzen und zu veröffentlichen. Werden Beiträge veröffentlicht, werden selbstverständlich die Namen der Autoren angeführt. Die persönlichen Daten der TeilnehmerInnen werden entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen ausschließlich für die Abwicklung des Wettbewerbs erhoben und verwendet. Die WettbewerbsteilnehmerInnen können sich an ExpertenInnen und Lehrpersonen wenden. Die Teilnahmebedingungen können aufgrund von projektbezogenen Notwendigkeiten geändert werden.
3. Termine
Einschreibung bis zum 28.02.2010
Der Anmeldeschluss für den 3. Wissenschaftswettbewerb ist der 28.02.2010. Die Anmeldung erfolgt mit Hilfe des Anmeldeformulars auf dem Postweg (es gilt der Poststempel), per Fax, E-Mail oder Online. Neben Kontaktdaten muss in der Anmeldung die Überschrift des Projektes, benötigte Materialien auch eine kurze Darstellung über den Experimentverlauf angegeben werden. Näheres hierzu entnehmen Sie bitte aus dem Anmeldeformular.
Auch der Inhalt des Projektes wird seitens der Organisatoren überprüft. Sollten Unverständlichkeiten zum Inhalt des Projektes vorhanden sein, müssen diese geklärt werden. Auch in diesem Fall bekommen die Bewerber eine Nachricht mit den entsprechenden Bemerkungen zugeschickt. Sollten durch zwei unterschiedliche Gruppen dasselbe Projekt eingereicht werden, bekommt die Gruppe, welches es zuerst eingereicht hat, den Vorrang. Die andere Gruppe muss ggf. ein neues Projekt einreichen.
Abgabe der Präsentationen bis zum 31.03.2010
Für das Projekt müssen maximal zwei Informationsplakate vorbereitet werden. Diese Informationsplakate sollen nach einer Vorlage erstellt werden. Diese Vorlage kann auf der Internetseite www.alsterbildungsring.de heruntergeladen werden.
Die Vorlage ist im PowerPoint-Format und soll spätestens bis zum 31.03.2010 bei den Organisatoren abgegeben werden. Außer ein paar Vorgaben können die Gruppen diese frei nach ihren eigenen Ideen und Vorstellungen gestalten. Die zu beachtenden Vorgaben sind auf der Vorlage gekennzeichnet.
Die Präsentationen werden seitens der Organisatoren in A1 Format ausgedruckt und an die jeweiligen Gruppen am ersten Tag des Wettbewerbs übergeben. Diese können die Gruppen an Stellwände aufhängen, und bei der Vorführung ihrer Experimente benutzen.
Beginn des Ausstellung
Die Veranstaltung beginnt am 17. April 2010 in den Räumlichkeiten des Altonaer Museums für Kunst und Kulturgeschichte. Die Gruppen müssen sich um 12 Uhr im Museum einfinden und bekommen von den Organisatoren ihre Plätze und Plakate zugewiesen. Sie sind für den Aufbau ihrer Stände verantwortlich. Spätestens um 13:45 Uhr muss der Aufbau beendet worden sein, weil ab 14 Uhr die Gäste die Möglichkeit haben, die Stände zu besuchen. Die Gruppen müssen ab 14 Uhr an ihren Ständen bereit stehen.
Am 18. April 2010 beginnt um 11 Uhr die Ausstellung. Die Gruppen müssen spätestens um 10:30 Uhr sich im Museum bei der Organisation anmelden. Um 16 Uhr wird seitens der Jury die Platzierung bekanntgegeben.
Nach der Beendigung der Ausstellung sind die Gruppen für den Abbau ihrer Stände verantwortlich. Die Informationsplakate können von den Schülern behalten werden. Eine genaue Abbauanleitung wird den Gruppen vor Ort bekanntgegeben.
4. Worauf wird Wert gelegt?
Erwartet werden experimentelle Projekte. Die Arbeiten zeichnen sich aus durch klar gestellte Fragestellungen, zu denen recherchiert wird, sowie durch einen gut strukturierten, klar verständlichen Vortrag, in dem die Ergebnisse dargestellt werden. Honoriert werden gut recherchierte kreative und originelle Arbeiten. Es werden Erfindungs- und Forschergeist gesucht. Das „Rad muss zwar nicht neu erfunden werden“, Fähigkeiten wie Beobachten, Analysieren, Weiterentwickeln, Kreativität bei einer anschaulichen Präsentation sind jedoch gefragt.
Die Informationsfolien werden nicht nur auf Grammatik und Rechtschreibung überprüft, sonder auch auf Optik, Design und Inhalt. Es sollte vermieden werden die Informationsfolien mit reinem Text zu überhäufen. Ein Ausgleich mit Texten und Bildern sollte gefunden werden. Bei der Veranstaltung steht die optische und mündliche Präsentation im Vordergrund. Gut benotet werden fundierte Kenntnisse, eine kreative Gestaltung des Messestandes (ein Tisch und ein Stellwand) sowie ein interessanter, auch sprachlich korrekter Vortrag (Achtung: Konzentration auf das wesentliche, da der Vortrag nur 5 Minuten dauern darf; anschließend erfolgt eine kurze Befragung durch die Jury). Die mündliche Präsentation muss in Deutsch erfolgen.
Beachtet wird also vor allem:
- Originalität und Innovationspotenzial,
- Interdisziplinarität,
- Kreativität,
- Engagement,
- Methodischer Ansatz,
- Sprachlich einwandfreie Formulierung
Bei der Bewertung spielt der Gesamteindruck eine wichtige Rolle. Jedoch kann man die folgende Richtlinie als Anhaltspunkt für die Bewertung zu Grunde legen.
Die Bewertungsrichtlinie:
- 30 % Informationsplakat
- 30 % Gestaltung des Ausstellungsstands
- 40 % Erklärung und Durchführung des Experiments
Die ersten drei Singergruppen werden ausgezeichnet und bekommen Bargeld als Preis.
- Die Siegergruppe: 500,- Euro
- Zweiter Platz: 300,- Euro
- Dritter Platz: 200,- Euro
Die Wahl der Siegerprojekte erfolgt durch die Jury vor allem auf der Grundlage
Die Abschlussveranstaltung endet mit der feierlichen Übergabe der Preise für die PreisträgerInnen. Es werden Geldpreise im Gesamtwert von 1.000,00 Euro vergeben. Die Jury behält sich vor, Preise nicht bzw. weitere Sonderpreise zu vergeben und besondere Anerkennungen auszusprechen. Die Jury besteht aus XXX Mitgliedern; Die Entscheidungen der Jury sind unanfechtbar und nicht revidierbar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Infoflyer zum Download









